Zweitwohnungsgesetz genügt nicht

Wie die Publikation der Wohnungsinventare der Gemeinden vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) zeigt, ist der Anteil an Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 % gestiegen. Die Auswertung zeigt, dass das neue Gesetz nicht genügt – es braucht die eidgenössische Zersiedelungsinitiative.

Die Jungen Grünen Schweiz sind überzeugt, dass die Zersiedelungsinitiative die vom ARE aufgezeigten Entwicklung stoppen können. Für die steigende Anzahl Zweitwohnung werden oftmals gerade am Rande des Siedlungsgebietes Grünflächen dem kurzfristigen Profit geopfert. Durch eine konsequente Gesetzgebung, dass Einzonungen nur nach einer Auszonung möglich sind, wird der Verschandelung der Berggebiete und der weiteren Zersiedelung in der ganzen Schweiz Einhalt geboten. Für Raphael Schaer, Raumplanungsexperte der Jungen Grünen ist klar: „Nur eine Plafonierung der bebaubaren Fläche kann unser Kulturland konsequent schützen.“

Aus der Medienmittelung der Jungen Grünen Schweiz vom 31. März 2017.

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